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Text von Mittwoch, 25. April 2007

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 Kooperationspartner: Unis in USA und Marburg 
 Marburg * (atn/pm)
Marburg, Louisiana und New Orleans verbindet seit Montag (2. April) eine wissenschaftliche Partnerschaft. Universitäts-Präsident Prof. Dr. Volker Nienhaus unterzeichnete an diesem Tag Kooperationsabkommen mit der Louisiana State University und der University of New Orleans. Damit baut die marburg.de" target="_blank">Philipps-Universität ihre Kooperation mit amerikanischen Universitäten aus.
Seit Ende 2005 engagieren sich die Landesregierung und die Philipps-Universität für Studierende, die durch den Hurricane Katrina geschädigt wurden. Das ist in Louisiana nicht nur mit großer Dankbarkeit aufgenommen worden, sondern hat nun auch zu langfristigen akademischen Verbindungen geführt.
Auf Initiative des Hessischen Ministers für Wissenschaft und Kunst hatte die Philipps-Universität insgesamt zwölf Studierende, die direkt von den verheerenden Folgen des Hurrikans Katrina betroffen waren, auf Stipendienbasis bis zu einem Jahr zum Studium aufgenommen. Davon waren neun von der Louisiana State University (LSU) in Baton Rouge und drei von der University of New Orleans (UNO) in New Orleans. Drei der Studierenden haben ihre Studienpläne vollständig geändert und wollen ihr Studium nun in Marburg zu Ende führen oder hier etwas ganz anderes studieren.
Mit den am 2. April unterzeichneten Kooperationsabkommen wollen der Präsident des Louisiana State University System, William L. Jenkins, und der Hessische Minister für Wissenschaft und Kunst, Udo Corts, die bilaterale Zusammenarbeit zwischen Hochschulen in Louisiana und Hessen fördern.
Unabhängig von dieser Vereinbarung der Landesregierung, aber doch ganz in ihrem Sinne, konnte Nienhaus, am Montag (16.April) und Dienstag (17. April) die Kooperationsverträge mit den beiden bedeutendsten staatlichen Universitäten Louisianas unterzeichnen. Diese Abkommen sind nicht nur für die Philipps-Universität eine Ergänzung ihrer Kontakte zu den USA, sondern eröffnen auch für ihre beiden neuen Partneruniversitäten, die bisher international über vergleichsweise wenige Verbindungen verfügten, neue Perspektiven.
Für die Philipps-Universität ergänzen die Abkommen ihre Bemühungen, in ausreichender Zahl Austauschstudienplätze für ihre Studierenden bereitzustellen. Ausdrücklich sehen sowohl die LSU als auch die UNO in der Internationalen Sommeruniversität und dem International Undergraduate Study Program Angebote, die es für ihre Studierenden attraktiv machen, nach Marburg zu kommen. Auf beiden Seiten hofft man aber auch, dass die in der Tragik der "Katrina-Stipendiaten" begründeten Verbindungen darüber hinaus längerfristig zu einer verstärkten wissenschaftlichen Zusammenarbeit führen.
 
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