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Text von Donnerstag, 12. April 2007

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 Bohrende Begegnung: Otto-Ubbelohde-Schule 
 Marburg * (sts)
Einen neuen Antrag zur Otto-Ubbelohde-Schule hat die rot-grüne Koalition in die kommende Sitzungswoche der Parlamentsausschüsse eingebracht. Darin wird der Magistrat aufgefordert, kurz- und mittelfristige Lösungen für das Raumproblem der Schule zu finden.
Zunächst einmal sollen die Räume des ehemaligen Umweltamtes an der Universitätsstraße ab dem Schuljahr 2007/2008 der Schule zur Verfügung stehen. Bis dahin muss also der Umzug vonstatten gegangen und die Räume für den Bedarf der Schule entsprechend eingerichtet sein. Zum zweiten soll der Magistrat eine dauerhafte Perspektive für die räumliche Zukunft der Schule entwickeln und diese in einem entsprechenden Aufstellungsbeschluss für das Fronhof-Gelände formulieren.
Auf dem Gelände ist der Bau einer Mehrzweckhalle für die Schule geplant. Seit Jahren verhandelt die Stadt mit dem privaten Investor Dr. Peter Rother, um dessen Grundstück zu erwerben. Auch der Versuch eines Grundstück-Tauschgeschäfts scheiterte bisher an der Weigerung Rothers.
Offensichtlich scheint die Stadt nun endgültig Abstand vom Bau einer Mehrzweckhalle nehmen zu wollen. Ein solcher Neubau müsste auch mit den Campus-Plänen der Universität im Hinblick auf die künftige Nutzung des Savigny-Hauses und den Planungen zur Erweiterung des Kulturladens KFZ in Einklang gebracht werden. Doch auch diese beiden Projekte sind in ihrer genauen Ausgestaltung noch offen.
Neben den Räumen in der Universitätsstraße 4 hat der Magistrat bereits 2006 beschlossen, die Turnhalle der ehemaligen Jäger-Kaserne zu sanieren, damit dort der Sport-Unterricht der Otto-Ubbelohde-Schule stattfinden kann. Diese Maßnahme wird ab 2008 umgesetzt.
Ob damit die dauerhafte Perspektive der Schule bereits entwickelt ist, wird sich wohl schon in den Diskussionen im Schul- und Kulturausschuss und im Bau- und Planungsausschuss in der kommenden Woche zeigen. Am Bau der Mehrzweckhalle und am Kauf des Rotherschen Grundstücks scheint die Stadt jedenfalls kein Interesse mehr zu haben.
 
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