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Text von Donnerstag, 19. April 2007

> p o l i t i k<
  
 Unter einem Dach: Mehr-Generationen-Haus startet 
 Marburg * (sts)
Sowohl beim "Marburger Bündnis für Familien" als auch im Sozialausschuss wurde die Bewilligung des Mehr-Generationen-hauses in Marburg erleichtert zur Kenntnis genommen. Beiden Gremien stellte die Leiterin der Evangelischen Familienbildungsstätte (FBS), Heidi Albrecht, noch einmal das Konzept vor.
Mit der feierlichen Eröffnung am Donnerstag (26. April) wird das Melanchthon-Haus am Lutherischen Kirchhof offiziell als Mehr-Generationen-haus ausgewiesen.
Albrecht gab bekannt, dass das Bundesministerium weitere 160 Mehr-Generationen-häuser fördern wolle. Damit habe auch das Projekt in Dautphetal weiterhin eine reelle Chance auf eine Bezuschussung.
"Wir haben den Verantwortlichen in Dautphetal bei einem Treffen unsere volle Unterstützung zugesagt", erklärte Albrecht.
Das Konzept des Mehr-Generationen-hauses sei im Grunde genommen eine Familienbildungsstätte Plus. Durch die Förderung von 40.000 Euro jährlich würden vor allem bestehende Projekte gestärkt. Die Begegnung von Jung und Alt stehe dabei immer im Mittelpunkt. Die Angebote reichen vom offenen Frühstückstreff über Betreuungsprogramme wie "Wahlgroßeltern - Wunschenkel", bis zur Organisation von Lese-Tagen durch Vorlese-Paten. Ab 2008 soll auch eine schnelle Krisen-Beratung angeboten werden.
Eine neue Vollzeit-Mitarbeiterin sei eingestellt worden. Außerdem seien noch weitere geringfügige Beschäftigungsstellen geplant.
"Ziel des Mehr-Generationen-Konzepts ist es, dass ehrenamtliche Engagement zu stärken. Dennoch ist es natürlich positiv, auch bezahlte Arbeitsplätze schaffen zu können", sagte Albrecht.
Die Fördergelder fließen zunächst für zwei Jahre, in denen die genehmigten Projekte umgesetzt werden müssen. Wenn dies gelingt, verlängert sich die Förderung um weitere drei Jahre.
 
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