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Text von Freitag, 30. März 2007

> p o l i t i k<
  
 EU-Ausstellung: 50 Jahre Römische Verträge 
 Marburg * (fjh/pm)
Am 27. März 1957 unterzeichneten Frankreich, Belgien, Luxemburg, die Niederlande und die Bundesrepublik Deutschland die Römischen Verträge für eine Europäische Atom- und eine Europäische Wirtschaftsgemeinschaft. Diese Verträge waren die Grundlage für die Europäische Union, die mittlerweile 27 Mitgliedsstaaten zählt.
Das Auswärtige Amt nimmt den 50. Geburtstag der EU zum Anlass, um als Schirmherr die Wanderausstellung "EUropa ist 50" in 30 Kommunen in ganz Deutschland zu zeigen. Die Wanderausstellung blickt nicht nur auf den europäischen Einigungsprozess zurück, sondern auch nach vorn in die Zukunft.
"Ich freue mich, dass es uns gemeinsam mit der Philipps-Universität gelungen ist, diese Ausstellung nach Marburg zu holen, erklärte Oberbürgermeister Egon Vaupel am Freitag (30. März).
Der Einfluss der Europäischen Union auf die Kommunen sei in den letzten Jahren stetig gewachsen. Die Mehrzahl der Richtlinien und Verordnungen aus der EU wirke direkt auf die Kommunen. Ihre Auswirkungen seien damit auch bei den Bürgerinnen und Bürgern spürbar. Beispiele dafür seien die Einführung des Euro als gemeinsame Währung und die Erleichterungen beim europäischen Reise-Verkehr.
"Es ist auch unsere Aufgabe als Kommune, für den Europäischen Gedanken in der Bevölkerung zu werben und Ziele der Europäischen Union weiterzutragen und zu vermitteln", sagte Vaupel. Er hoffe und wünsche, dass dazu die Ausstellung einen Beitrag leisten wird.
Ein Besuch sei gerade auch für Schulklassen sehr informativ.
Die Ausstellung, die aus den sechs Buchstaben-Skulpturen EUROPA besteht, auf denen die wichtigsten europäischen Themen aufgegriffen werden, wird von Montag (16. April) bis Freitag (20. April) im Erdgeschoss des Marburger Rathauses gezeigt. Sie ist am Montag von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Von Dienstag bis Donnerstag kann sie von 10 bis 17 Uhr besichtigt werden. Am Freitag ist sie von 10 bis 12 Uhr zugänglich. Für Gruppen oder Schulklassen ist eine Führung durch die Ausstellung nach vorheriger telefonischer Anmeldung unter der Rufnummer 06421/201-321 möglich.
 
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