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Text von Mittwoch, 14. Februar 2007

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 Mehr-Generationen-Haus: McGovern verkündete Einigung 
 Marburg * (fjh/pm)
"Nachdem wir heute das Konzept für das Mehr-Generationen-Haus erhalten haben, können wir nunmehr dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Berlin mitteilen, dass wir das Projekt mit unterstützen werden", teilte der Erste Kreisbeigeordnete Dr. Karsten McGovern mit. Er hatte bereits am Freitag (9. Februar) im Kreistag deutlich gemacht, in direkten Gesprächen mit der Stadt Marburg und der Gemeinde Dautphetal eine einvernehmliche Lösung zu suchen. Bereits am Mittwoch (14. Februar) konnte er Positives berichten.
In einem Schreiben an das Ministerium heißt es unter anderem wörtlich: "Wir sind nach wie vor intensiv bemüht, eine einvernehmliche Lösung für die Realisierung eines Mehr-Generationen-Hauses in unserem Landkreis zu finden. Um dies zu erreichen, wurden mittlerweile zahlreiche Gespräche mit Vertretern der Stadt Marburg, des Projektträgers, der Gemeinde Dautphetal und anderen Beteiligten geführt. Der Antrag für das Mehr-Generationen-Hhaus der Evangelischen Familienbildungsstätte in Marburg liegt uns mittlerweile vor. Die konzeptionelle Qualität des geplanten Projekts lässt - wie erwartet - keine Zweifel an dessen Förderwürdigkeit aufkommen. Auf Initiative des Landkreises Marburg-Biedenkopf strebt die Projektgruppe Marburg nun eine Kooperation mit der Gemeinde Dautphetal an, über deren inhaltliche Ausgestaltung in einem bereits terminierten Gespräch verhandelt werden soll."
Aufgrund der sich abzeichnenden einvernehmlichen Lösung, die weitgehend die Interessen aller Beteiligten wahrt, stimmt der Landkreis der Förderung des Mehr-Generationen-Hauses der Evangelischen Familienbildungsstätte in Marburg zu.
"Wir haben übrigens dieses Projekt in der Stadt Marburg nie abgelehnt", beteuerte McGovern. "Es ging uns um eine Rückstellung, damit wir - der Chancengleichheit und Fairness wegen - nach Sichtung aller Anträge eine Empfehlung an das Ministerium geben können. Mit einem Kompromiss, wie er sich aber jetzt abzeichnet, wäre sicherlich allen Beteiligten geholfen."
Besonders hob der Erste Kreisbeigeordnete hervor, dass sich das Bundesministerium derzeit um eine Erweiterung des Aktionsprogramms durch Mittel des Europäischen Sozialfonds bemühe. Das freue ihn sehr, denn sollten sich diese Bemühungen als erfolgreich erweisen, so hofft er, dass dann auch das geplante Projekt in der Gemeinde Dautphetal eine Förderchance erhalten könnte.
 
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