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Text von Mittwoch, 4. July 2007

> k u l t u r<
  
 Auf Rosen gebettet: Landesehrenbrief für Maria Rüdt 
 Marburg * (ute)
Als" starke, kompetente, weltoffene Frau und liebenswerte Freundin" würdigte die CDU-Stadtverordnete Ute Mehnert am Dienstag (3.Juli) Maria Irmgard Rüdt für ihre langjährige Tätigkeit als Vorsitzende des Vereins der Rosenfreunde in Marburg. Zuvor hatte ihr Oberbürgermeister Egon Vaupel den Ehrenbrief des Landes Hessen für ihr ehrenamtliches Engagement überreicht. Die 40 Gäste im Historischen Saal des Rathauses applaudierten freudig.
Mit ihren Vereinsmitgliedern hat Rüdt während ihrer 25-jährigen Amtszeit die Anpflanzung von mehreren Rosen-Anlagen in der Stadt Marburg und ihrer Umgebung vorangetrieben. Zu diesen Projekten gehört auch der Duft-Rosengarten für Blinde im Alten Botanischen Garten. Dieses Vorhaben war das erste seiner Art in Deutschland.
Beziehungen mit japanischen Rosenfreunden hat die 76-jährige Marburgerin zu verdanken, dass ihr eine Zucht-Rose gewidmet wurde. Ebenso hat sie den Kontakt zum Rosarium in Sangerhausen in der ehemaligen DDR gepflegt. Ihr besonderer Verdienst liegt aber darin, den Marburger Verein auch beim bundesdeutschen Verein der Rosenfreunde bekannt gemacht zu haben.
"Mit Phantasie, unermüdlicher Energie und fachlicher Kompetenz hat Frau Rüdt den Verein nicht nur von zunächst sieben auf jetzt rund 200 Mitglieder anwachsen lassen, sondern sie hat auch einen lebendigen Freundeskreis geschaffen und eine gefüllte Kasse hinterlassen", resümierte ihre Nachfolgerin als erste Vorsitzende des Vereins der Rosenfreunde.
 
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