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Text von Freitag, 23. März 2007

> s o n s t i g e s<
  
 Eimers Konsequenzen: Fußgängerin lief vor Auto 
 Marburg * (fjh/pm)
Mit nicht lebensgefährlichen Verletzungen hat ein Rettungswagen am Freitag (23. März) eine 19-jährige Fußgängerin nach einem Zusammenprall mit einem Auto ins Krankenhaus eingeliefert.
Die junge Frau stand zunächst am Fahrbahnrand der Schwanallee und trat dann plötzlich auf die Straße. eine 67-jährige Autofahrerin besaß keine Chance, den Unfall zu verhindern.
Die in Marburg wohnende Fahrerin eines roten Fiat Panda befuhr kurz nach 13 Uhr die Schwanallee vom Wilhelmsplatz aus zur Gisselberger Straße. Auf dem Gehweg sah sie die junge Frau mit einem Eimer in der Hand. Ohne vorher ersichtliche entsprechende Verhaltensweise trat diese Frau auf die Straße.
Die Marburgerin besaß keine Chance, ihren Wagen rechtzeitig anzuhalten. Gegenverkehr machte ein Ausweichen unmöglich. Ein sofortiges Bremsmanöver reichte nicht aus, den Zusammenstoß mit der Fußgängerin zu verhindern.
Die ebenfalls in Marburg wohnende Fußgängerin stürzte und verletzte sich schwer, aber nicht lebensgefährlich. Ein Notarzt kümmerte sich an der Unfallstelle um die ansprechbare Frau, die zu weiteren Untersuchungen ins Krankenhaus musste.
Der Eimer entpuppte sich als Farb-Eimer, der durch die Kollision wegflog und sich öffnete. Die wasserlösliche Farbe ergoss sich über die Straße und das Auto und machte dadurch das Erkennen eines weiteren Schadens am Wagen unmöglich.
 
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