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Text von Samstag, 16. Dezember 2006

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 Meningitis: 16-jährige starb im Klinikum 
 Marburg * (fjh)
An einer Gehirnhaut-Entzündung ist eine 16-jährige Schülerin in der Nacht im Universitätsklinikum auf den Hahnbergen verstorben. Das war bereits der zweite Todesfall wegen Meningitis innerhalb von Tagen. Erst kürzlich war ein Frankenberger Lehrer an der ansteckenden Hirnhaut-Entzündung gestorben.
Dennoch sehen die Ärzte des Klinikums keinen Grund zur Panik. Zwar ist die Meningitis ansteckend, doch trifft sie längst nicht alle Infizierten so hart wie die beiden letzten Todesopfer.
Etwa 10 Prozent der Menschen tragen Meningokokken in sich. Doch nur jeder 100.000. von ihnen erkrankt durch diese Erreger anschließend auch an einer Gehirnhaut-Entzündung.
Die Krankheit beginnt meist wie eine klassische Grippe mit Kopfschmerzen, Gliederschmerzen und Nackenstarre. Kommen plötzlich hohces Fieber und Schüttelfrost hinzu, sollte man unbedingt sofort den Arzt aufsuchen. Mit Antibiotika kann er die Krankheit in einem frühen Stadium wirksam bekämpfen.
Beginnt die Behandlung jedoch erst einige Tage nach dem Auftreten der gefährlichen Symptome, so kann die Meningitis in schweren Fällen zum Tod des Patienten führen. Das war bei der 16-jährigen jungen Frau und dem Frankenberger Lehrer offenbar der Falll.
 
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