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Text von Freitag, 3. November 2006

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 Schnell hinein: Eilers wurde EMBO-Mitglied 
 Marburg * (fjh/pm)
Die "European Molecular Biology Organization" (EMBO) hat Prof. Dr. Martin Eilers vom Institut für Molekularbiologie und Tumorforschung (IMT) der Philipps-Universität zu ihrem Mitglied gewählt. Das hat die Universität am Freitag (3. November) mitgeteilt. Kriterium für eine Aufnahme in die europaweit bedeutendste molekularbiologische Vereinigung ist "wissenschaftliche Exzellenz".
Eilers arbeitet auf dem Gebiet des Zellwachstums, worunter etwa die Proliferation von Zellen in Tumoren fällt. Außerdem forscht er an entsprechenden Therapie-Strategien.
Rund 1.300 Mitglieder zählt die EMBO derzeit. Darunter befinden sich 43 Nobelpreisträger. 195 EMBO-Mitglieder stammen aus Deutschland.
Ihre Aufgaben bestehen unter anderem in der Auswahl von Nachwuchs-Wissenschaftlern im Rahmen von Stipendien-Programmen, in der Teilnahme an einer jährlichen EMBO-Konferenz und in der Abhaltung eigener Konferenzen, die von der EMBO unterstützt werden.
Insgesamt hat die EMBO in diesem Jahr auf Basis von Empfehlungen ihrer Mitglieder 49 Spitzen-Forscher in ihre Reihen aufgenommen.
Weitere drei Marburger Wissenschaftler sind bereits EMBO-Mitglied. Prof. Dr. Regine Kahmann. Die Direktorin am Marburger Max-Planck-Institut für terrestrische Mikrobiologie und Professorin am Fachbereich Biologie der Philipps-Universität ist seit 1991 EMBO-Mitglied. Schon seit 1983 ist Prof. Dr. Hans-Dieter Klenk Mitglied der EMBO. Er ist Direktor des Instituts für Virologie am Fachbereich Medizin. Wie Eilers ebenfalls vom IMT kommt Prof. Dr. Rolf Müller. Er gehört der EMBO bereits seit 1990 an.
 
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