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Text von Freitag, 2. Juni 2006

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 Besichtigung: Behring-Preisträger bei Novartis 
 Marburg * (fjh/pm)
Die Träger des Emil-von-Behring-Preises 2006 haben ihren Besuch in Marburg zur Besichtigung der Impfstoff-Produktion bei Novartis-Behring genutzt. Prof. Dr. Werner Goebel und Prof. Dr. Gerhard Gottschalk hatten am Donnerstag (1. Juni) die mit 25.000 Euro dotierte Auszeichnung entgegengenommen. Am Freitag (2. Juni) besichtigten sie das Werk.
Der moderne Standort und insbesondere die Zellkultur-Anlage waren so recht nach dem Geschmack der beiden Mikrobiologie-Professoren aus Würzburg und Göttingen. Für Werner Goebel gab es ein Wiedersehen mit einem seiner früheren Doktoranden: Dr. Stefan Knapp ist heute Leiter der Qualitätskontrolle von Novartis-Behring. Er begleitete seinen früheren Doktorvater bei dem Rundgang zusammen mit Geschäftsführer Thomas Lingelbach, weiteren Vertretern von Novartis-Behring und der Philipps-Universität.
Teil
des Rundgangs war auch ein Besuch im historischen Arbeitszimmer von Emil von Behring. Goebel und Gottschalk waren beeindruckt vom im Original erhaltenen Arbeitszimmer des Arztes und Immunologen. Nach ihm ist der bedeutende Wissenschaftspreis benannt, den die beiden Mikrobiologie-Professoren am Vortag in der Alten Aula erhalten hatten und der von Novartis-Behring gesponsert wird.
zusammen mit dem Leiter der Diphtherie-Impfstoffproduktion Dr. Karsten Kattmann und mit Dr. Friedrich Blackkolb, der zuvor 31 Jahre lang diese Produktion geleitet hatte, ließen sich die Preisträger über die Arbeit des Marburger Werks informieren.
 
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