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Text von Donnerstag, 16. Februar 2006

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 Schüler am Start: Bewerbungen über das Internet 
 Marburg * (atn/pm)
"Bin ich drin?" - Bewerbungen im Internet ist der Titel des Projektes, das die Klassen H 10a und H 10 b der Friedrich-Ebert-Schule und das Jugendbildungswerk der Stadt Marburg seit September 2005 gemeinsam durchgeführt haben.
Im letzten Schulhalbjahr haben sich die Schülerinnen und Schüler der beiden Klassen mit Computern und deren Einsatzmöglichkeiten im Internet beschäftigt. Gleichzeitig haben sie sich mit ihrer Zukunft auseinandergesetzt und ihre beruflichen Möglichkeiten ausgelotet. Sie haben nicht nur wichtige Kompetenzen im Umgang mit dem Computer erworben, sondern auch Pläne für die Zeit nach der Schule entwickelt. Medienlernen und berufliche Orientierung sind in dem Projekt zusammengeflossen.
Bis zu den Herbstferien haben die Klassen getrennt in einer Mädchen- und in einer Jungengruppe gearbeitet. Die geschlechtsspezifischen Zugänge zu Computern konnten so berücksichtigt werden. Nach den Ferien haben sich die Gruppen neu zusammengesetzt. Jene Schülerinnen und Schüler, die nach diesem Schuljahr eine Ausbildung anstreben, haben sich eine Online Bewerbung erarbeitet. Sie präsentieren sich auf einer eigenen Homepage. Hier berichten sie über sich selbst, ihren schulischen Werdegang und ihre Praktikums-Erfahrungen. Außerdem formulieren sie Wünsche für einen Ausbildungsplatz und ihren Traumberuf.
Diejenigen Schülerinnen und Schüler, die schon einen Ausbildungsplatz haben oder nach der zehnten Klasse eine weiterführende Schule besuchen werden, haben Präsentationstechniken kennengelernt. Dazu haben sie am Computer eine Präsentation zu einem selbstgewählten Thema erarbeitet.
Das Projekt ist im Rahmen des Arbeitslehreunterrichts angesiedelt. Die Gruppen haben zeitgleich je drei Wochenstunden in den EDV-Räumen der Schule und in den Computerräumen des Jugendbildungswerks im Haus der Jugend gearbeitet.
Die Schüler haben in kleinen Gruppen gearbeitet. Das ermöglichte eine intensive Arbeitsweise, in der viel Zeit für eigenes Üben und Probieren möglich war.
Das Projekt wurde von der Friedrich-Ebert-Schule, der Jugendförderung und dem Jugendbildungswerk der Stadt Marburg finanziert.
Die Webseiten der beiden teilnehmenden Klassen stehen nun im Internet. Jetzt hoffen die Schülerinnen und Schüler auf regen virtuellen Besucherverkehr von potentiellen Arbeitgebern und möglichen Ausbildungsbetrieben.
 
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