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Text von Freitag, 10. November 2006

> p o l i t i k<
  
 Umtriebig: Gotthardt haut hinten nach 
 Marburg * (fjh/pm)
"Kritik an Polizei und Verherrlichung von Gewalt sind ein Skandal." So überschrieb der CDU-Landtagsabgeordnete Frank Gotthardt am Freitag (10. November) eine weitere Presseerklärung im Rahmen der CDU-Kampagne gegen den Allgemeinen Studierenden-Ausschuss (AstA) der Philipps-Universität.
Der CDU-Kreisvorsitzende reagierte mit Verständnislosigkeit und Sorge auf die Aussagen der AStA-Vize zum Thema "Gewalt als legitimes Mittel".
Gotthardt meinte dazu:" Die stetig andauernde einseitige Kritik an unserer Polizei und die öffentliche Verherrlichung von Gewalt durch ein Vorstandsmitglied des Marburger AStA sind ein Skandal."
Er habe kein Verständnis für Äußerungen dieser Art und die immer wieder an die Öffentlichkeit getragene schamlose Darstellung der Polizei durch AStA und linke Gruppen als "gewalttätig".
Dem AStA riet der CDU-Kreisvorsitzende, "endlich wieder zurück zur Sacharbeit zu kommen und sich von den Äußerungen seines Vize zu distanzieren".
Anstatt alles und jeden zu kritisieren und das Zwangsgeld aller Studenten für fragwürdige Veranstaltungen zu verschwenden, solle der AStA Gotthardts Meinung nach "lieber seiner eigentlichen Arbeit nachgehen". "Bei der Diskussion über den Änderungsantrag zum Hessischen Studienbeitragsgesetz (HstuBeiG) sei der ASTA Marburg weder bereit, noch in der Lage gewesen, trotz eines entsprechenden Angebotes mit den CDU-Landtagsabgeordneten zu diskutieren. "Man kann nicht Gespräche ablehnen und anschließend gewalttätig auf Straßen demonstrieren", meinte Gotthardt abschließend.
 
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