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Text von Montag, 5. Juni 2006

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 Richtiges Vorgehen: Umbenennung erfolgreich verhindert 
 Marburg * (atn/pm)
Von der geplanten Umbenennung des Wilhemsplatzes in Dr.- Hanno-Drechsler-Platz will die Stadt absehen. Das hat Oberbürgermeister Egon Vaupel (SPD) in der letzten Stadtverordnetensitzung völlig überraschend bekannt gegeben. Dieser schlagartige Richtungswechsel löste auch in der Jungen Union (JU) Marburg große Zustimmung und Freude aus. Das teilte JU-Pressesprecher Florian Sauer am Mittwoch (7. Juni) mit.
Es sei gerade dem aktiven Einsatz der jungen Christdemokraten zu verdanken, dass zu guter Letzt doch der Wille der Bürgerinnen und Bürger erhört, ernst genommen und umgesetzt werden konnte.
"Wir haben in kurzer Zeit über 3.200 Unterschriften aufgebrachter Menschen gesammelt, die sich gegen eine Umbenennung des Whilhelmsplatzes wehren und sich zurecht nicht von der SPD Fraktion übergehen lassen wollten", betonte der 28-jährige Jurist und JU-Chef Wieland Stötzel.
Als politisch größte Nachwuchskraft habe die JU sowohl die Aufgabe als auch die Pflicht stets kritisch nachzuhaken, eigene Akzente zu setzen und dann auch entsprechend einzugreifen. Das Votum der Marburger sei klar und deutlich gewesen. Nicht zuletzt durch die Umfrage der Oberhessischen Presse (OP) sei dies belegt worden.
Umso unverständlicher sei deswegen das "törichte" Verhalten der SPD, die einmal mehr erkennen müsse, welche Konsequenzen es hat, wenn man ignoriert, was die Marburger interessiert.
Sowohl aus Sicht der Marburger Bürger als auch der Jungen Union sei am Ende noch alles gut geworden.
Die JU fragt sich, ob man sich den unnötigen Ärger nicht hätte ersparen können. Das Ziel sei ursprünglich gewesen, Hanno Drechsler würdig zu ehren und seiner Arbeit als Oberbürgermeister Marburgs gerecht zu werden. "Leider ist es der SPD gelungen das Gegenteil zu erreichen und Dr. Drechsler in eine unerträgliche und unnötige Debatte hineinzuziehen", kommentierte Stötzel abschließend.
 
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