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Text von Mittwoch, 24. Mai 2006

> p o l i t i k<
  
 Vertrag verabschiedet: CDU für Kreis-Koalition 
 Marburg * (fjh/pm)
Als "beste Grundlage für die nächsten fünf Jahre" hat der CDU-Kreisvorsitzende Frank Gotthardt am Sonntag (21. Mai) den Koalitionsvertrag für den Kreis bezeichnet.
Mit der Kommunalwahl am Sonntag (26. März) haben die Wählerinnen und Wähler im Landkreis Marburg-Biedenkopf die bisherige Koalition im Kreistag bestätigt und damit die Möglichkeit eröffnet, dieses Bündnis fortzusetzen. Die Koalitionsparteien CDU, Bündnis90/Die Grünen, FDP und FWG haben dieses Votum als einen Auftrag begriffen, auch weiterhin unabhängig von parteipolitisch unterschiedlichen Positionen eine für den Landkreis zukunftsweisende Politik zu machen.
Nach Abschluss der nunmehr sechswöchigen Verhandlungen hat als Erste der beteiligten Partner am Sonntagabend die CDU einstimmig der Koalitionsvereinbarung auf einer eigens dafür anberaumten Kreisvorstandssitzung zugestimmt.
Zuvor hatte der stellvertretende CDU-Kreisvorsitzende sach
Robert Robert Fischbach in einem einstündigen Referat den abzustimmenden Entwurf vorgestellt. Dabei erläuterte der Landrat die inhaltlichen Schwerpunkte der Vereinbarung. So seien insbesondere die Themen Demographischer Wandel, Wirtschaft und Arbeit, Schule, Energie und Verkehr die wichtigsten Handlungsfelder für die nächsten 5 Jahre.
Die Agenda sei daher keine Einigung um jeden Preis. Vielmehr fänden sich alle beteiligten Partner mit ihren berechtigten Positionen und Anliegen auf der Grundlage des realistisch Machbaren wieder, meinte Fischbach.
Der CDU-Kreisvorsitzende Frank Gotthardt wertete das Papier als "eine Vereinbarung, die die beste Grundlage für die politische Arbeit des Kreistages in den nächsten fünf Jahren ist."
Gotthardtbedankte sich bei Landrat Fischbach und dem Vorsitzenden der CDU-Kreistagsfraktion Werner Waßmuth, die gemeinsam mit führenden Mitgliedern der Fraktion in vielen Sitzungen und Gesprächen "das Beste für unseren Landkreis ausgehandelt haben und mit ihrer Erfahrung und viel politischem Gefühl für das Machbare dafür gesorgt haben, dass die Handschrift der Union auch weiterhin deutlich erkennbar geblieben ist."
 
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