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Text von Dienstag, 4. April 2006

> p o l i t i k<
  
 Neuer Spiel-Bereich: Northampton-Park für Kinder 
 Marburg * (amd)
Neue Spielmöglichkeiten Im Northampton-Park hat die Stadt Marburg am Dienstag (4. April) bei einer Pressekonferenz vorgestellt. In einem neuen Bereich können sich Kinder austoben.
Der frühere Besitzer des Grundstücks begrüßte den Bürgermeister Dr. Franz Kahle äußerst ungehalten. "Sie wollen ein Grüner sein. Dann guck'n Sie sich mal das in der Ketzerbach an!"
Auch das, was mit seinem ehemaligen Grundstück passiert, gefällt Klein gar nicht: "Ich war nie damit einverstanden - und die Anwohner auch nicht!"
Das Spielgelände befindet sich derzeit noch in Arbeit. Es wurden einige unterschiedlich hohe Poller auf der Wiese verankert, die in den Farben des Regenbogens gestrichen sind.
"Wir wollen den Kindern keine fertigen Spielgeräte aufstellen", erklärte Celia Meggers. Sie ist Leiterin des Fachdienstes Grünflächen der Stadt Marburg.
Ziel sei es, die Kreativität der Kinder zu fördern. So könnten sie dort Bockspringen, Slalom rennen oder sich anderweitig mit den Pollern beschäftigen. Ein angenehmer Nebeneffekt ist sicherlich auch, dass die Autos dort nicht mehr parken können.
"Hier sollen die Kinder spielen?", erzürnte sich Klein weiter. "Hier, wo die ganzen Hundehaufen sind?"
Doch sowohl Kahle als auch Meggers meinten zuversichtlich, dass sich dieser Zustand mit Fertigstellung des Platzes nach und nach verändern werde.
Die Tatsache, dass das Gebiet des Spielplatzes nicht so aussieht, als ob es zum Northampton-Park gehört, soll auch noch geändert werden. Hecken sollen die Einheit wieder herstellen.
Eine zukünftige Anwohnerin, die gerade ihr Haus auf dem Nachbargrundstück baut, war ebenfalls nicht erfreut über den Zustand. Für die Kinder sei es natürlich ganz schön, aber der Ort würde ihnen direkt die Leute vor die Nase ziehen. Es wäre schöner gewesen, wenn die Poller weiter vorne aufgestellt worden wären. Außerdem zögen sie die Hunde ja förmlich an.
Alles in allem werden die Umgestaltungsmaßnahmen um die 7.000 Euro kosten, was Klein als "Rausgeschmissenes Geld!" titulierte. Doch man trennte sich mit der Einigung, abzuwarten, wie der Platz von den Vorbeigehenden genutzt werden wird.
 
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