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Text von Freitag, 9. Juni 2006

> k u l t u r<
  
 Freude festgehalten: Fußball allüberalll mit Schall 
 Marburg * (fjh)
In vielen Geschäften hängen Fahnen. Schwarz-rot-gold ist es allüberall. Fußgänger tragen solche Fahnen mit sich herum. Eine Gruppe junger Leute hat sich Luftschlangen in diesen Farben umgehängt.
Ein Latino läuft in den brasilianischen Farben durch die Bahnhofstraße. In der Elisabethstraße ist ein junger Mann unterwegs, der sich eine deutsche Fahne auf die Wange geschminkt hat.
Die warme Sonne wärmt die Menschen. An diesem Freitag (9. Juni) wird die Fußball-Weltmeisterschaft angepfiffen. Die ganze STadt ist voll von Fans.
Der Fußball bringt selbst die humorlosen Marburger in Fahrt. So viel Stimmung herrscht hier an den Karnaevalstagen nicht.
Selbst Fußball-Skeptiker fängt diese freundliche Stimmung ein. Die Straßen sind erfüllt von erwartungsfroher Heiterkeit.
Zwei Stundne später ist diese ruhige Vorfreude dann in leute Freude über den ersten Sieg umgeschlagen. Mit 4 zu 2 Toren hat die budnesdeutsche Fußball-Nationalmannschaft der Herren die Kicker aus Costa Rica besiegt.
Hupende Autos fahren hin und her durch die Straßen von Marburg. Johlende Menschen laufen umher. Die Freude wird lauter und aggressiver.
Wie werden sie erst grölen, wenn die deutschen Kicker am Ende Weltmeister geworden sind?
Nur gut, dasss dieser Sieg sehr unwahrscheinlich ist. Schon das Gehupe und Gegröle nach dem ersten Ergebnis reicht absolut!
Diesem lärmenden Treiben hat die hessische Landesregierung zu allem Überfluss auch noch das Siegel der Rechtmäßigkeit verpasst, indem sie die Lärmschutz-Regelugnen für die Zeit der Fußball-WM gelockert hat. Angesichts der Massen Bierdosen schwingender Fans kann einem da nur angst und bange werden!
 
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