Sie sind hier: marburgnews >
Heute ist Dienstag, 22. September 2020

Text von Montag, 13. November 2006

> s o n s t i g e s<
  
 Altes Rad: Raubüberfall im Jägertunnel
Marburg * (pm)
Bei einem Raubüberfall erbeutete ein junger Mann am Freiag (11. November) das Handy einer 23-jährigen Marburgerin. Die Kriminalpolizei bittet um Hinweise zu einem etwa 20 Jahre alten und 1,70 bis 1,75 Meter großen Mann mit orientalischen Gesichtszügen. Er sprach gebrochenes Deutsch, trug weder Bart noch Brille und war zur Tatzeit mit einem gelb-beigefarbenen Kapuzen-Pullover und einer hellen Jeans-Hose bekleidet.
Die Marburgerin fuhr mit ihrem Fahrrad um 22.10 Uhr durch den Jägertunnel. Diesen Namen trägt die Verbindung zwischen der Neuen und der Alten Kasseler Straße.
Von hinten schloss ein unbekannter Radfahrer zu ihr auf. Er fuhr links bis auf die gleiche Höhe und versuchte dann vom Fahrrad aus, die im Gepäck-Korb des anderen Rades liegende Handtasche zu ergreifen. Das klappte aber nicht, da die Handtaschen-Griffe um dem Korb geschlungen waren.
Nach einer etwa 30 Meter weiten Parallel-Fahrt stürzten beide Radfahrer. Der Mann rappelte sich auf, zog aus der Seitentasche seines Kapuzen-Pullovers eine schwarze Pistole und bedrohte sein Opfer. Er griff sich die Handtasche, verteilte den Inhalt auf dem Boden und nahm lediglich das Handy an sich.
Nach Aussage der Überfallenenen flüchtete er danach mit dem alten klapprigen Fahrrad zur Neuen Kasseler Straße. Nach ihren Angaben handelte es sich bei der Waffe, zu der keine näheren Erkenntnisse vorliegen, um eine schwarze Pistole.
Hinweise zu verdächtigen Beobachtungen erbittet die Polizei unter ihrer Telefonnummer 06421/406-0. Die Kripo erhofft sich insbesondere durch die auffällige gelb-beigefarbene Oberbekleidung Hinweise auf den 20-jährigen vermutlichen Ausländer.
Nach ersten Ermittlungen haben etliche Zeugen entweder den Vorfall - zumindestens aber den flüchtenden Radfahrer - beobachtet. Nicht alle Personalien dieser Zeugen sind der Polizei bekannt. Sie werden daher gebeten, sich mit der Kripo in Verbindung zu setzen.
 
 Ihr Kommentar 


Gesamtarchiv






© 2006 by fjh-Journalistenbüro, D-35037 Marburg