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Text von Samstag, 22. July 2006

> s o n s t i g e s<
  
 Vorsicht im Urlaub: KriPo warnt Reisende 
 Marburg * (fjh/pm)
Jedes Jahr werden viele Urlauber Opfer von Dieben und Räubern. Deswegen hat Kriminal-Oberkommissar Herbert Ittner von der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle marburg am Freitag (21. Juli) einige Tipps für Reisende zusammengestellt.
In Urlaubs-Domizilen und in den verschiedenen Verkehrsmitteln, die auf dem Weg in den Ferienort benutzt werden, herrscht oft eine gewisse Lockerheit. Diese Urlaubs-Stimmung nutzen Diebe, Räuber und Betrüger nicht selten für Straftaten aus. Dabei treten sie entweder als spezialisierte Einzeltäter oder als organisierte Gruppen auf.
Der beste Schutz ist eine erhöhte Wachsamkeit und wenig Alkohol. Ittner rät: "Tragen Sie auf der Fahrt in den Urlaubsort ihre Zahlungsmittel und Ausweise direkt am Körper!"
Das gelte auch auf Bahnhöfen und Flugplätzen. Wertsachen sollte man nie unbeaufsichtigt im Fahrzeug zurücklassen, selbst wenn es abgeschlossen ist.
Mitgeführtes Bargeld sollte man auf ein notwendiges Minimum reduzieren und in jedem Fall seine Kreditkarte im Auge behalten. Fremd-Währungen sollte man nur in Geldinstituten tauschen.
Vorsicht ist geboten im Gedränge vor Touristen-Attraktionen!
Falls jemand doch Opfer eines Raubes werden sollte, sollte er den Täter nicht provozieren.
Mißtrauen ist geboten, wenn man unterwegs auf einen Schaden an seinem Fahrzeug aufmerksam gemacht wird. Aus Sicherheitsgründen sollte man nur beleuchtete und gut besuchte Parkplätze oder Rastplätze anfahren.
Camping-Wagen gehören nur auf offizielle Campingplätze.
Weiterhin rät Ittner: "Seien Sie bei "Timesharing" äußerst vorsichtig. Neben seriösen Angeboten tummeln sich gerade in Urlaubsorten auch Betrüger, die Gesetzeslücken nutzen, um auf illegale Weise viel Geld an Ihnen zu
verdienen."
Wenn alle Urlauber diese Ratschläge bedenken, dann wird ihr Traum-Urlaub kein Albtraum.
Sollte jemand dennoch im Ausland Opfer einer Straftat werden, sollte er so schnell wie möglich die örtliche Polizei und gegebenenfalls die Deutsche Botschaft oder ein Konsulat informieren. Wer damit überfordert ist, kann vom Urlaubsort aus natürlich auch die Polizei-Dienststelle in der Heimat um Rat fragen. Irgendwie wird ihm dann weitergeholfen.
Wennjemand dazu noch Fragen hat oder Auskünfte für allgemeine mechanische oder elektronische Sicherungs-Einrichtungen benötigt, kann er die Polizei-Pressestelle unter der Telefonnummer 06421/406-120 oder den Berater Herbert Ittner unter der Nummer 06421/406-123 anrufen.
 
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