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Text von Donnerstag, 22. Juni 2006

> s o n s t i g e s<
  
 Bagger blieb hängen: Brücke war zu niedrig 
 Marburg * (fjh/pm)
Ein Bagger blieb am Donnerstag (22. Juni) an einer Autobahnbrücke der Stadtautobahn B3A in Höhe der Anschlussstelle Marburg Mitte hängen. Das auf einen Lastwagen aufgeladene Arbeitsgerät kippte um und landete zwischen dem Zugfahrzeug und dem Anhänger.
Die Polizei führte den Verkehr während der Bergungs-Maßnahmen einseitig an der Unfallstelle vorbei. Es entstand kein Personen-, jedoch ein hoher Sachschaden. Die leichten Verkehrsbehinderungen dauerten etwa zwei Stunden.
Auf dem Weg über die Stadtautobahn von Marburg nach Gießen erwies sich die dritte Brücke als zu niedrig. Der 42-jährige Fahrer des Sattelzuges, der sich eigenen Angaben zufolge vor Fahrtantritt von der Gesamthöhe der Ladung seines Lastwagens überzeugt hatte, realisierte wegen der zuvor problemlosen Fahrt zu spät die geringere Durchfahrtshöhe der Brücke zwischen der Abfahrt und der Auffahrt Marburg Mitte.
Sein Versuch, die größtmögliche Brückenhöhe in der Fahrbahnmitte zu nutzen, schlug fehl. Der Hydraulik-Arm eines in einem halbhohen Container auf dem Lastwagen aufgeladenen Kettenbaggers blieb an der Brückenkante hängen.
Das hebelte den Bagger aus und kippte ihn um. Das Gerät durchschlug die hinteren Klappen seiner "Garage" und landete mit dem Führerhaus zwischen dem Lastwagen und dem Anhänger und mit dem Ausleger auf dem mit Baustoffen beladenen Anhänger.
Durch diesen Unfall entstand am Bagger ein mit ungefähr 60.000 Euro bezifferter Totalschaden. Der offenbar leichtere Sachschaden an der Brücke beeinträchtigt nach Aussage der Experten des Straßenbauamtes das Bauwerk nicht. Den ausgetretenen Dieselkraftstoff des Baggers hat die Feuerwehr beseitigt.
 
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