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Text von Freitag, 3. Februar 2006

> s o n s t i g e s<
  
 Auf Eis eingebrochen: Suche nach Jungen erfolglos 
 Marburg * (fjh/pm)
Ins Eis eingebrochen ist am Freitag (3. Februar) ein siebenjähriger Junge. Er hatte sich gegen 15.15 Uhr in Wehrda auf die - dort nur teilweise zugefrorene - Lahn gewagt.
Das Kind hatte mit einem befreundeten Mädchen gespielt. Dabei hatte sich der Junge offenbar in Höhe des Lahngartens auf das Eis gewagt. Er bewegte sich in Richtung Flussmitte. Dann brach er plötzlich ein.
Das Mädchen verständigte sofort seine Mutter, die ihrerseits die Rettungsdienste alarmierte. Trotz des Einsatzes sämtlicher Tauchergruppen des DLRG Marburg-Biedenkopf, der Feuerwehr Marburg und der Polizei konnte der Junge bis zum Abend nicht gefunden werden. Auch ein aus Egelsbach angeforderter Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera hatte bei der Suche keinen Erfolg.
Am Abend brachen die erschöpften Rettungskräfte die Suche vorläufig ab. Sie soll am Samstag (4. Februar) bei Tageslicht fortgesetzt werden.
Die Polizei warnt noch einmal eindringlich davor, die nur abschnittsweise zugefrorene Lahn sowie zugefrorene Seen und Bäche zu betreten. Gerade die Fliesgewässer bergen unberechenbare Gefahren!
Erst kurz vor dem Unfall des Jungen musste eine Streife im Bereich des Wehrs in Weidenhausen mehrere Erwachsene und Kinder von der geschlossenen Eisdecke verweisen. Gerade Erwachsene sollten aber Vorbild sein und die Kinder durch ihr unvorsichtiges Verhalten nicht zum Nachahmen animieren!
 
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