Text von Montag, 30. Mai 2005
| Verstärkte Förderung: Neuer Sonderforschungsbereich | ||
| Marburg * (fjh/pm)
Mit zunächst rund vier Millionen Euro fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) einen neuen Sonderforschungsbereich (SFB) am Fachbereich Medizin. Das gab die Philipps-Universität am montag (30. Mai) bekannt. Unter dem Namen "Allergische Immunantworten der Lunge" wird der Transregio-SFB zum 1. Juli eingerichtet. Sogenannte "Transregios" sind über mehrere Standorte verteilt. Damit sind insgesamt drei SFBs am Fachbereich Medizin etabliert, die einmal mehr dessen erfolgreiche Forschungstätigkeiten dokumentieren. Thema des neuen Sonderforschungsbereichs sind allergische Erkrankungen und insbesondere das allergische Asthma Bronchiale. Mit dieser Bewilligung ist es gelungen, in einer für die biomedizinische Forschung schwierigen Zeit erhebliche Fördermittel an den Fachbereich Medizin der Philipps-Universität zu holen. Die DFG fördert die Initiative zunächst für vier Jahre mit jährlich über zwei Millionen Euro, von denen in Marburg etwa die Hälfte der Gesamtbewilligung verbleibt, während der Restbetrag an Forschungseinrichtungen in Borstel bei Hamburg und nach München geht. Diese Einrichtungen sind auf der Basis eines Transregio-Verbundes am SFB beteiligt. Eine Verlängerung bis auf maximal zwölf Jahre ist möglich. Sprecher des SFB ist Prof. Dr. Harald Renz, Direktor der Abteilung für Klinische Chemie und Molekulare Diagnostik. Sein Forschungsschwerpunkt sind chronische Entzündungserkrankungen, zu denen Allergien, Asthma und Autoimmunerkrankungen zählen. Weitere Marburger Partner sind Prof. Dr. Claus Vogelmeier, Direktor der Klinik für Pneumologie, Prof. Dr. Rolf Maier, Direktor der Klinik für Neonatologie und Neuropädiatrie sowie Prof. Dr. Michael Lohoff, kommissarischer Leiter des Instituts für Medizinische Mikrobiologie und Krankenhaushygiene. | ||
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