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Text von Montag, 7. Februar 2005

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 Studium und Sport: Neues Austauschprogramm 
 Marburg * (atn/pm)
Ab dem Wintersemester 2005/2006 können ausländische Spitzensportler ihr Training während des Studiums an der Philipps-Universität auf gewohntem Niveau fortsetzen. Ziel des bundesweit einmaligen internationalen Studienprogramms "Studium und Sport" der ist es, Spitzensportler in den internationalen Studentenaustausch einzubeziehen.
Das Programm konzentriert sich zunächst auf die Sportarten Basketball,Fußball und American Football. Zusätzlich können aber auch andere Sportarten wie Hockey, Squash, Leichtathletik und Tennis in das Programm einbezogen werden.
Der interessierten Öffentlichkeit wird Universitäts-Vizepräsident Dr. Herbert Claas das Programm am Montag (14. Februar) um 14 Uhr im Sitzungssaal 1 an der Biegenstraße vorstellen. Bürgermeister Egon Vaupel als Sportdezernent der Stadt Marburg, sowie Vertreter der leistungsstärksten Marburger Sportvereine werden an der Präsentation teilnehmen.
Das attraktive Austauschprogramm ist den engen Kooperationen der Philipps-Universität mit der sportlichen Infrastruktur der Stadt Marburg zu verdanken, die ein breites Fächerangebot garantieren. So können Austauschstudierende Kontakte unter anderem zum BC Marburg (1. Bundesliga Basketball der Frauen), zum VfB Marburg (Hessische Oberliga Fußball)oder den Marburg Mercenaries (1. Bundesliga American Football) knüpfen. Umgekehrt werden auf diese Weise auch für Marburger Spitzensportler Studienmöglichkeiten im Ausland erschlossen.
Während die Philipps-Universität die akademische Betreuung übernimmt, liegt die sportliche Betreuung der Gäste in den Händen der Vereine. Deutschkurse sind ebenso Bestandteil des Angebots wie der Besuch regulärer Lehrveranstaltungen, die sich die Studierenden an ihren Heimathochschulen anerkennen lassen können.
Mit Daniela Zdunek konnte die Universität eine Tutorin für das Programm gewinnen, die bereits als Austauschstudentin am Sokrates-Programm teilgenommen hat und zugleich als Basketballerin für den BC Marburg in der 1. Bundesliga spielt. Gemeinsam mit der studentischen Hilfskraft Agnes Laszlo-Gebe wird sie die Teilnehmer betreuen, deren Anzahl voraussichtlich zunächst auf 15 begrenzt sein wird.s.
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