Text von Donnerstag, 22. Dezember 2005
| Bessere Entscheidung: Lebenshilfe begrüßt Kauder-Vorstoß | ||
| Marburg * (atn/pm)
Mit der Problematik von Spätabtreibungen behinderter Kinder möchte sich Volker Kauder auseinandersetzen. Die Bundesvereinigung Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung (BVLH) in Marburg hat am Donnerstag (22. Dezember) die Initiative des Fraktionsvorsitzenden der CDU im Deutschen Bundestag begrüßt. "Wir sind froh, dass die im Koalitionsvertrag angekündigte Überprüfung des Paragraphen 218a nun angegangen wird", erklärte Robert Antretter. Der Bundesvorsitzende der Lebenshilfe hofft, dass der Fraktions-Chef Unterstützung für seinen Vorstoß in den eigenen Reihen und beim Koalitionspartner SPD findet. Wie Kauder plädiert der Bundesvorsitzende der Lebenshilfe dafür, die psychosoziale Beratung zu stärken, wenn nach vorgeburtlichen Untersuchungen eine Behinderung des Kindes zu erwarten ist. Antretter meint, dass nur derjenige, der sich ausreichend über das Leben mit einem behinderten Kind informieren kann, in der Lage sei, eine wohlüberlegte Entscheidung für oder gegen einen Schwangerschaftsabbruch zu treffen. Die Lebenshilfe, die bundesweit 150.000 Menschen mit geistiger Behinderung und ihre Familien unterstützt, steht schon heute für solche Beratungsgespräche zur Verfügung, wenn Eltern diese wünschen. | ||
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