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Text von Montag, 19. Dezember 2005

> s o z i a l e s<
  
 Verwegener Vorschlag: Vaupel schrieb an Rhön-Klinik 
 Marburg * (fjh/pm)
Die Rhön-Klinikum AG hat den Zuschlag zur Übernahme des fusionierten Universitätsklinikums Gießen - Marburg erhalten. Zu diesem Erfolg hat Oberbürgermeister Egon Vaupel dem Vorstandsvorsitzendern Wolfgang Pföhler am Montag (19. Dezember) seine Glückwünsche übermittelt.
Der Erwerb eines Universitätsklinikums dieser Größenordnung stelle sicher auch für die Rhön-Klinikum AG eine neue Herausforderung dar. Für die Bewältigung dieser anspruchsvollen Aufgabe wünschte Vaupel nicht zuletzt auch im Interesse der Stadt Marburg und ihres Universitätsklinikums dem Vorstandsvorsitzenden eine glückliche Hand.
Der Krankenhaus-Konzern werde in Marburg einen hochentwickelten Klinikumsstandort mit einem qualifizierten Lehrangebot und mit profilierten Forschungsbereichen sowie einen hohen Standard in der Krankenbehandlung und -versorgung vorfinden. Die Fortentwicklung von Forschung, Lehre und Krankenversorgung an den Universitätskliniken sei für die Stadt von überragender Bedeutung.
"Da das Universitätsklinikum für Ihr Haus künftig der mit Abstand bedeutendste Standort sein wird, könnte es sich anbieten, den Hauptsitz Ihres Unternehmens in die Universitätsstadt Marburg zu verlegen", schlug Vaupel vor. "Sie würden dann in unserer Stadt zusätzlich von einem hervorragenden forscherischen und gewerblich-industriellen Umfeld in den Bereichen der pharmazeutischen Industrie, der Bio- und Nanotechnologie und vielem mehr profitieren."
Zum Start einer guten Zusammenarbeit lud Vaupel den Vorstandsvorsitzenden zu einem Gespräch nach Marburg ein.
 
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