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Text von Dienstag, 10. Mai 2005

> s o z i a l e s<
  
 Gefährliche Straßen: Präventive Aktion der Polizei 
 Marburg * (fjh/pm)
Die Straße im Transitland Hessen rückt als "Tatort" mehr und mehrin den Blickpunkt polizeilicher Arbeit. Immer mobilere Straftäternutzen die Straße zunehmendals Vorbereitungs-, Aktions- oder auch Fluchträume. Gleichzeitig passieren trotz rückläufiger Zahlen noch viel zu viele schwereVerkehrsunfälle mit Leicht- oder Schwerverletzten oder Toten. Dabei liegt die Ursache neben dem Einfluss von Drogen und Alkohol häufig in überhöhter Geschwindigkeit und einem nicht angelegten SicherheitsgurtxxzxDurch verstärkte Prävention konnten diese Zahlen deutlich gesenkt werden. Ein Brennpunkt polizeilicher Aktivität liegt damit im wahrsten Sinne desWortes auf der Straße.
Genau dort führt die Polizei Hessen zwischen Montag (09. Mai) und Donnerstag (12. Mai) landesweit Präventions- und Aufklärungsmaßnahmen durch. Sie sollen das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung weiter stärken, auf mögliche Gefahren hinweisen, die Verkehrssicherheit erhöhen , Tatgelegenheiten minimieren und potentielle Straftäterdurch täter- und deliktsbezogene Aktivitäten frühzeitig erkennen, verfolgen und festnehmen. Deswegen führt die Polizei auch im Landkreis Marburg-Biedenkopf in diesen zwei Wochen zahlreiche Aktionen durch
Eingebettet in diese integrativen Maßnahmen findet am Freitag (13. Mai) ein Landesaktionstag mit rein vorbeugendem Charakter statt.Mit einer Vielzahl von Beamten klärt ie Polizei speziell über den "Betrug mit Zahlungskarten" und über den "Schutz rund ums Kraftfahrzeug" auf.
Seit Beginn des Jahres registrierte die Polizei Marburg- Biedenkopf über 240 Straftaten rund um das Auto im gesamten Landkreis. Auf unterschiedliche Art und Weise und mit verschiedener Zielrichtung gingen die Diebe zu Werke. Sie stahlen dabei nicht nur Geräte der Unterhaltungselektronik, sondern alles, was sich in den Autos finden lässt - von der CD über den Fotoapparat bis hin zum Laptop. Die Hinweise zum Schutz rund ums Auto verfolgen damit natürlich auch das Ziel, die Zahl schwerer Diebstahlsdelikte zu senken und die Aufklärungsquote zu steigern
Zur zusätzlichen Minimierung von Tatgelegenheiten und zur Sensibilisierung der Bevölkerung beitragen soll die Aufklärung zum Betrug mit Zahlungskarten. Das bargeldlose Bezahlen mit Kredit- oder EC-Karten gehört heute zum Alltag. Es birgt jedoch auch Gefahren!
Potentiellen Straftätern kann man durch simple Vorsichtsmaßnahmen ihre Chancen rauben. Eine Vorsichtsmaßnahme wäre dabei schon, die PIN auf keinen Fall zusammen mit der Karte in der Tasche oder Geldbörse aufzubewahren - und zwar auch nicht als "getarnte" Telefonnummer!
 
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