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Text von Mittwoch, 2. November 2005

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 Mit Zucker und Brot: Ramadan endet mit Fastenbrechen 
 Marburg * (fjh/pm)
Das "Zuckerfest" feiern die Muslime am Donnerstag (3. November), Freitag (4. November) und Samstag (5. November). Das Ramadan-Fest - auf Arabisch "Id-ul-Fitr" oder in Türkisch "Ramazan Bayrami" oder "Seker Bayrami" - ist das zweite große Fest des islamischen Jahres. Es beendet den Fastenmonat "Ramadan".
Der Kreisausschuss gratuliert in diesem Jahr den muslimischen Bürgerinnen und Bürgern im Landkreis Marburg-Biedenkopf erneut zu diesem wichtigen Fest mit einem Schreiben an die Gemeinden der Moscheen in Stadtallendorf, Kirchhain, Neustadt, Biedenkopf, Breidenbach, Gladenbach und Marburg. Landrat Robert Fischbach veröffentlichte das Gratulationsschreiben am Dienstag (2. November).
Nach 30 anstrengenden Tagen des Fastens herrscht an diesem Tag Feststimmung. Glückwünsche, Geschenke und Besuche bei Freunden und Verwandten sowie Festmahle kennzeichnen das Fest.
Die Muslime sollen an diesem Tag früh aufstehen, intensiv ihre Körper pflegen, die beste Kleidung anziehen und noch vor dem Gottesdienst das Fasten brechen. Der wohlhabende Haushaltsvorstand soll - noch bevor er zum großen gemeinsamen Festgebet geht - für sich und alle Personen seines Haushalts eine Festgabe entrichten, für deren Unterhalt er zu sorgen hat. Diese Abgabe besteht traditionell aus einer bestimmten Menge Nahrungsmitteln, die an die Armen verteilt werden.
 
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