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Text von Samstag, 16. April 2005

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 Make a Party tonight: Sterne strahlten für Erstis 
 Marburg * (sts)
Am Freitag (15. April)war es wieder soweit: Schon die langen Menschenschlangen vor dem Eingang des Hörsaalgebäudes verrieten, dass hier wohl keine Spätvorlesung gehalten wurde. Traditionell zum Ende der ersten Semesterwoche stieg stattdessen die Erstsemester-Party des Allgemeinen Studierenden-Ausschusses (AsTA). Rund 3.000 Feier- und Musikfreunde dürften auch dieses Mal wieder den Weg nach Marburg gefunden haben.
"Ich bin nur wegen der Sterne gekommen", meinte Erstsemester-Studentin Nadja Auer. Natürlich war damit nicht das Firmament über der Universitätsstadt, sondern die Bandinstitution aus Berlin gemeint. "Die Sterne" waren zweifellos Höhepunkt und gelungener Abschluss des Konzertprogramms.
Aus Kostengründen konnte der AStA neben den Berlinern "nur" Bands aus der Region präsentieren. Doch sorgten besonders "Ashes Of Pompeii" und "Dizzy Bee" schon im Vorfeld für ein begeistertes und tanzfreudiges Publikum. Außerdem zeigten auch die anderen Gewinner des "Open Music Contests" - "Mistaa" und "Item" - ihr Können.
Zum "Sterne"-Konzert war der dritte "Floor" dann brechend voll und die Musiker boten ihren Fans das ganze Programm. Von "Back in Berlin" über "Interessant" bis hin zum Evergreen "Was hat uns bloß so ruiniert" wurde kein Hit ausgelassen. Das Hörsaalgebäude schien zu beben.
Unter riesigem Applaus verließen die "Sterne" nach einigen Zugaben die Bühne und die beiden unteren "Party-Floors" füllten sich wieder.
Geheimtipp des Abends blieb bis zum Schluss die "Gay-and-Friends-Zone" im Café "Leonardo". Auf der relativ kleinen Tanzfläche dort herrschte die dichteste Atmosphäre und man musste einfach mittanzen.
Bis in die frühen Morgenstunden hielten die Feierwilligen durch, immer wieder gestärkt durch die zahlreichen Eßangebote. "Das war meine erste AStA-Party. Beim nächsten Mal bin ich auf jeden Fall wieder am Start", verkündete "Ersti" Christian Hohner. So hatte nicht nur er einen Grund, sich während des Sommersemesters schon wieder auf den Start des Wintersemesters zu freuen.
 
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