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Text von Mittwoch, 10. November 2004

> b i l d u n g<
  
 Nach Kriegsausbruch: Mitarbeit bei Ärzte ohne Grenzen 
 Marburg * (fjh/pm)
Über ihre Organisation und die Voraussetzungen für eine Mitarbeit informiert "Ärzte ohne Grenzen" am Donnerstag (2. Dezember) erstmals auch in Marburg. Die monatliche Informationsveranstaltung des internationalen Hilfswerks findet um 19 Uhr im Hörsaal Hörsaal I der Philipps-Universität auf den Lahnbergen statt.
Interessierte Pflegekräfte, Medizinisch-Technische Assistenten, Hebammen, Ärzte oder Logistiker haben die Möglichkeit, sich über die Organisation zu informieren. Neben einer allgemeinen Einführung durch die Personalabteilung der Ärzte-Organisation wird ein ehemaliger Projekt-Mitarbeiter von seinen Erfahrungen berichten. Außerdem gibt es die Gelegenheit, Fragen zu stellen.
"Ärzte ohne Grenzen" ist eine internationale medizinische Hilfsorganisation. Sie unterstützt Menschen, die durch Kriege oder Naturkatastrophen in Not geraten.
Diese Hilfe gewährt die Organisation allen Opfern, ungeachtet ihrer ethnischen Herkunft, politischen oder religiösen Überzeugung. Im Namen der universellen medizinischen Ethik und des Rechts auf humanitäre Hilfe arbeitet "Ärzte ohne Grenzen" neutral und unparteiisch. Deswegen fordert der Hilfsdienst auch ungehinderte Freiheit bei der Ausübung seiner Tätigkeit.
Darüber hinaus engagiert sich die Organisation als Sprachrohr für Völker in Not. Die Mitarbeiter beziehen öffentlich Stellung, wenn sie selbst Zeugen von massiven Menschenrechtsverletzungen oder schweren Verstößen gegen das humanitäre Völkerrecht werden. Sie verpflichten sich, die ethischen Grundsätze ihres Berufsstandes zu respektieren und die Unabhängigkeit von jeglichen politischen, wirtschaftlichen oder religiösen Einflüssen zu bewahren.
Jährlich arbeiten etwa 3.000 internationale und rund 15.000 lokale Mitarbeiter von "Ärzte ohne Grenzen" in mehr als 80 Ländern. Ihre Kompetenz und ihre Einsatzbereitschaft für Menschen in Not wurden 1999 mit dem Friedensnobelpreis geehrt.
 
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