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Text von Montag, 12. April 2004

 
Uni-Mentoring: Studentinnen betreuen Schülerinnen
  Marburg * (FJH/pm)
Marburger Studentinnen führen Schülerinnen in naturwissenschaftliche und technische Studienfächer ein . Informationsveranstaltungen zur Vorstellung dieses Mentoring-Programms der Philipps-Universität finden im April an drei Marburger Schulen statt.
Die Veranstaltungsreihe beginnt am Montag (19. April) im Gymnasium Phillipinum. Am darauffolgenden Dienstaag folgt die Martin-Luther-Schule. Den Schlusspunkt der Auftaktveranstaltungen setzt die Elisabethschule am Montag(26. April). Diese Informationsveranstaltungen sollen Schülerinnen für das Projekt "Schülerinnen-Mentoring" begeistern.
Im Rahmen des Projekts können sie dann gemeinsam mit studentischen Mentorinnen Vorlesungen und Seminare besuchen und Labortage absolvieren, um so die naturwissenschaftlichen und technischen Studiengänge der Philipps-Universität kennenzulernen.
Organisiert wird das Schülerinnen-Mentoring vom Mentorinnen-Netzwerk gemeinsam mit dem Frauenbüro der Philipps-Universität. Das Mentorinnen-Netzwerk wurde im Jahr 2001 in Frankfurt gegründet.
Ziel der Aktion ist, die Chancengleichheit von Frauen in den Natur- und Ingenieurwissenschaften zu fördern. Als Mentorinnen wurden zwei Marburger Studentinnen der Physik, eine Studentin der Chemie sowie eine Studentin der Mathematik und Informatik gewonnen.
Damit sind gerade diejenigen Fachbereiche der Philipps-Universität vertreten, in denen der Anteil der Studentinnen immer noch auffällig gering ist. Im Wintersemester 2002/2003 stellten weibliche Erstsemester in der Fächerkombination Mathematik und Informatik lediglich einen Anteil von 27, 5 Prozent. In der Physik waren es sogar nur 16,3 Prozent.
Das Mentorin-NenNetzwerk wird vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst getragen. Beteiligt sind neben der Philipps-Universität auch die hessischen Universitäten in Darmstadt, Frankfurt, Gießen und Kassel sowie die Fachhochschulen in Fulda, Frankfurt, Wiesbaden, Darmstadt und Gießen-Friedberg. Finanzielle Unterstützung erhält das Netzwerk unter anderem vom Bad Homburger Pharma-Konzern Aventis und vom Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport.
 
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