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Text von Dienstag, 3. Februar 2004


 
Wegweisend: "nanoTruck" am Hörsaalgebäude
  Marburg * (FJH/pm)
Zu einer Reise in den Nanokosmos, die Welt kleinster Dimensionen, lädt der "nanoTruck" ein. Er bezieht am Montag (9. Februar) und Dienstag (10. Februar) neben dem zentralen Hörsaalgebäude der Philipps-Universität in der Biegenstraße Position.
Das Ausstellungsfahrzeug präsentiert die komplexe Welt der Nanotechnologie. Darin spielen Objekte eine Schlüsselrolle, die nicht mehr messen als den millionsten Teil eines Millimeters.
Der "nanoTruck" ist Teil einer Informationskampagne des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und der Initiative "Wissenschaft im Dialog" (WiD). Das Roadshow-Fahrzeug verwandelt sich vor Ort in eine mobile Erlebniswelt. Auf rund 60 Quadratmetern Fläche bietet der Truck Raum für Wissenschaft "live".
Zahlreiche Exponate - darunter Messgeräte, die Atome sichtbar machen, und neue Materialien mit verblüffenden Eigenschaften - vermitteln auf anschauliche Weise die faszinierende Welt der Nanotechnologie. Sie gilt die als Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts. Zu sehen sind beispielsweise Bügeleisen mit Nanokeramik, die die Unterseite des Bügeleisens glatter und hitzebeständiger machen, und Dachziegel mit Nanobeschichtungen, die dank eines sogenannten "Lotus-Effekts" schmutz- und wasserabweisend sind. Aber auch kratzfeste Kunststoffoberflächen durch Nanopartikel oder ein Motorradhelm mit einer Anti-Beschlag-Schicht aus Nanomaterial werden vorgestellt.
Das Programm umfasst unter anderem eine Multimedia-Präsentation, eine Postershow, Vorträge, Führungen durch die Ausstellung, eine Lasershow und ein Gewinnspiel zur Nanotechnologie. Erste Station des Trucks war Ende Januar Berlin. Marburg ist eine der kurz darauf schon folgenden Anlaufstellen während der Deutschlandreise.
Die Kampagne soll insbesondere Schüler und Studierende sowie eine möglichst breite Öffentlichkeit ansprechen. Das Info-Mobil wird auf seiner Tour von erfahrenen Wissenschaftlern begleitet, die Fragen der Besucher kompetent beantworten.
Die Ausstellung wird am Montag um 9 Uhr durch Universitätspräsident Prof. Volker Nienhaus eröffnet. Anschließend kann sie bis 18 Uhr besichtigt werden. Am Dienstag ist sie von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Am Dienstagnachmittag werden etwa 20-minütige Führungen angeboten. Schulklassen, die an einer Führung - auch zu anderen Terminen) interessiert sind, können sich telefonisch anmelden.
 
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