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Text von Montag, 12. July 2004

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 Freundliches Fest: Marburg sieht nicht weg 
 Marburg * (fjh)
"Marburg sieht nicht weg." Unter diesem Motto findet am Samstag (17. Juli) auf dem Elisabeth-Blochmann-Platz ein multikulturelles Fest gegen frendenfeindliche Gewalt statt. Gemeinsam mit allen drei hauptamtlichen Magistratsmitgliedern der Stadt Marburg stellte Petra Vogel-Huff vom DGB-Kreis Mittelhessen für das "Marburger Bündnis gegen Rechts" am Montag (12. Juli) im Stadtverordnetensitzungssaal die Planungen für das Fest sowie ein neues Plakat gegen ausländerfeindliche Gewalt vor.
Oberbürgermeister Dietrich Möller (CDU) verwies auf den Beschluss des Stadtparlaments, wonach die Stadt Marburg Aktivitäten gegen Nazi-Aufmärsche sowie die Aufklärung über den Neofaschismus unterstützen will. Dies geschehe mit dem Plakat, das unabhängig von dem bevorstehenden Fest überall in der Stadt ausgehängt werden könne.
Das Fest auf dem Elisabeth-Blochmann-Platz wird Bürgermeister Egon Vaupel um 13 Uhr eröffnen. Danach präsentieren verschiedene Jugendgruppen und Musikbands aus Marburg, Cölbe und Wetter ein vielfältiges Kulturprogramm.
Unter dem Motto "Marburg bunt statt braun" lässt die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) zum Abschluss des Fests Luftballone steigen. Sie hofft, damit ein buntes Bild des friedlichen Marburg präsentieren zu können.
Auslöser für das Fest waren Pläne rechtsextremer Gruppen gewesen, am Samstag (17. Juli) in Gladenbach und Marburg zu demonstrieren. Di Derartige Aufmärsche hatten im Frühjahr bereits wiederholt stattgefunden. Daraufhin hatten sich zahlreiche Gruppen geschworen, diesen fremdenfeindlichen Parolen in der international geprägten Stadt Marburg ettwas entgegenzusetzen. Das Fest ist ihre gemeinsame Antwort.
 
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