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Text von Samstag, 5. Juni 2004

> s o n s t i g e s<
 
 

 Nur 30 Euro: Wetzlarer rentner am Klinikum 
 Marburg * (fjh/pm)
Wegen widerholter Betrügereien ermittelt die Polizei ermittelt gegen einen 67-jährigen Rentner aus Wetzlar. Wegen gleich gelagerter Delikte war er in der Vergangenheit bereits mehrfach auffällig geworden.
Bei Besuchern des Universitätsklinikums ergaunerte sich der Senior den Betrag von 30 Euro. Er erhoffte sich wohl, dass die swege
Betrogenen bei dem relativ geringen Betragwegen der Unannehmlichkeiten auf eine Anzeige verzichten.
Am Sonntag (6. Juni) gegen 18 Uhr sprach der ältere Mann, der zu diesem Zeitpunkt eine gelbe Jacke trug, eine Hausfrau auf dem Weg in die Klinik an. Er erzählte ihr von einem dringenden Termin im Klinikum und verwies dabei auf seinen Luftröhrenschnitt. Angeblich sei ihm am Vortag die Kreditkarte abhanden gekommen, so dass er derzeit völlig mittellos sei. Die Nacht habe er bereits im Freien verbringen müssen.
Er erbettelte nur 30 Euro, die ihm zunächst weiterhelfen würden. Der hilfsbereiten Seniorin händigte er einen Zettel mit seiner angeblich aktuellen Anschrift in Schweden als "Sicherheit" aus, nachdem diese ihm die 30 Euro gegeben hatte .
Als die gleiche Dame am Folgetag jedoch bemerkte, wie der Senior andere Klinikbesucher auf die gleiche Weise mit dem gleichen Ziel ansprach, informierte sie die Polizei. Es stellte sich heraus, dass der in Wetzlar wohnhafte Rentner offensichtlich mit kleineren Betrügereien seinen Lebensunterhalt bestreitet.
Die Polizei Marburg bittet weitere Geschädigte, die dem bettelnden Herrn auf den Leim gegangen sind, sich unter der Telefonnummer 06421/406-0 zu melden
 
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