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Text von Montag, 14. Juni 2004

> s o n s t i g e s<
 
 

 Trickdiebstahl: Schmuck statt Reinigung 
 Marburg * (fjh/pm)
Einem Trickdiebstahl ist am Freitag (11. Juni) ein Marburger Rentner-Ehepaar zum Opfer gefallen. Der angebliche Mitarbeiter einer Reinigungsfirma erschien um 13 Uhr an der Haustür des 85- jährigen Seniors Am Erlengraben. Er bat den Rentner darum, bei ihm Kleidung hinterlegen zu dürfen, die er angeblich Nachbarn im Dachgeschoss des Mehrfamilienhauses ausliefern wollte. Da dort niemand zu Hause sei, wolte er die Sachen bei dem Rentner hinterlegen.
Unter dem Vorwand, noch einen Vermerkzettel für den Kleidungsempfänger zu verfassen, verschaffte er sich Einlass.
Während er die Ehefrau in der Küche ablenkte, betrat - offenbar unbemerkt - ein zweiter Mann die Wohnung,. Dieser Komplize stahl aus dem Schlafzimmer Schmuck im Wert von etwa 1.000 Euro. Er floh unerkannt.
Im letzten Augenblick bemerkte der Senior den unbekannten zweiten Mann beim Verlassen der Wohnung. Er versuchte zwar noch, ihn einzuholen, schaffte es aber nicht mehr. Als er zu seiner Wohnung zurückkehrte war auch der angebliche Reinigungsmitarbeiter verschwunden.
Der Bestohlene beschreibt den angeblichen Wäschelieferanten als 1,70 Meter großen und sthätzungsweise 30 Jahre alten Mann mit kurzem schwarzen, gescheiteltem Haar und Hakennase. Es handelt sich trotz einer akzentfreien deutschen Sprache vermutlich um einen Ausländer, der ein buntes kurzärmeliches Hemd und eine beigefarbene Hose trug.
Der flüchtige Schmuckdieb soll etwa 1,75 bis 1,80 Meter groß und 30 Jahre alt sein. Er hatte dunkle kurze Haare und trug ein kurzärmeeliges Hemd mit braunen oder rotbraunen Querstreifen.
 
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