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Text von Sonntag, 18. Januar 2004

> s o n s t i g e s<
  
 Kräne im Stau: Bergungs-Einsatz auf A5 
 Marburg * (fjh/pm)
Zu einem außergewöhnlichen Bergungs-Einsatz sind zwei Schwerlast-Kräne einer Marburger Spezialfirma in den frühen Morgenstunden des Samstags (18. Dezember) ausgerückt. Auf der Autobahn A5 haben sie am Vormittag einen Schwertransporter und seine tonnenschwere Last nach einem Unfall geborgen.
Mit dem 28 Meter hohen Turm für ein Windrad war der Lastzug einer schwedischen Firma in der Nacht zwischen den Anschlußstellen "Alsfeld West" und "Homberg/ohm" verunglückt. Der Transport befand sich auf dem Weg nach Bayern. In einer seitwärts geneigten Gefällstrecke verlor der Fahrer auf schneeglatter Fahrbahn die Kontrolle über seinen Lastzug. Der nachgelenkte Nachläufer geriet ins Schlingern und rutschte dann durch die Leitplanke hindurch eine Böschung hinab.
Jeder der beiden Marburger Kranwagen ist für 100 Tonnen Traglast ausgelegt. Bis in die Mittagsstunden dauerte die Bergung des 60 Tonnen schweren Turms und des Lastzuges. Die Ladung hatte quer über alle Fahrspuren nach Süden gelegen. Sie mussten deswegen voll gesperrt werden. Der Verkehr wurde zwischen den Anschlußstellen "Alsfeld West" und "Homberg/Ohm" über Landstraßen umgeleitet.
Für die Dauer der Bergungsarbeiten sperrte die Polizei auch die Gegenfahrbahn. Erst am späten Mittag waren diese Arbeiten beendet.
Verzögert hatte sich die Bergung auch , weil die beiden Marurger Kranwagen auf ihrer Fahrt zum Einsatzort selbst in einem Stau steckengeblieben waren.
 
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