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Text von Dienstag, 5. März 2002


Pädagogisch wertvoll: Marburger Schulbuchtage

Marburg * (fcs)
"Die sind noch beim Unterricht", wusste Martin Kraemer vom Klett-Verlag. Viele Lehrer waren um 12 Uhr wirklich noch nicht in der Stadthalle. Dort veranstalteten am Dienstag (5. März ) das Hessische Landesinstitut für Pädagogik (HELP), der Verein "Schulkultur Marburg-Biedenkopf" und das staatliche Schulamt Marburg-Biedenkopf die7. Marburger Schulbuchtage .


28 Verlage stellten ihre Neuheiten und "Klassiker" aus. Bekannte Schulbuchverlage wie Langenscheidt, Schroedel, Stark, Cornelsen, Westermann und der Klett-Verlag zeigten ihre Bücher für alle Schulformen. So erhielten interessierte Lehrerinnen und Lehrer die Möglichkeit, sich über aktuelle Schulbücher zu informieren. Ganz im Trend stellte der Cornelsen-Verlag auch ein Buch mit Kopiervorlagen und Materialien zu "Harry Potter und der Stein der Weisen" aus.


Den Verlagen ging es nach Aussage von Martin Kraemer "mehr um die Beratung und nicht um den Verkauf". Natürlich konnten vor Ort Bücher und Materialien bestellt werden. Gerade vor dem nächsten Schuljahr werde an den Schulen viel über neu anzuschaffende Bücher diskutiert. Oder auch die eventuelle Einführung des Fachs Englisch in Grundschulen locke viele Pädagogen, sich über die entsprechenden Angebote zu informieren.


Im Gespräch mit den Pädagogen könnte auch die ein oder andere neue Idee für die Verlagsprogramme entstehen. "Lehrer sind Jäger und Sammler. Die sammeln sich alles selbst zusammen", meinte Kraemer. Er hofft auf Kontakte zu Lehrern, die ihre Unterrichtserfahrung und gesammelte Materialien für neue Schulbücher zur Verfügung stellen wollen.


Am Vormittag hatten die Aussteller noch reichlich Zeit für ausführliche Gespräche. Betrieb herschte erst ab 14 Uhr, als die Lehrer "schulfrei" hatten.


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