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Text von Dienstag, 29. Oktober 2002


Besserer Schutz: Neuer Arbeitskreis gegen Gewalt

Marburg * (FJH/pm)
An der Gründung des Arbeitskreises "Keine Gewalt gegen Frauen und Kinder" haben am Donnerstag (24. Oktober) alle mit dem Thema "Gewalt" betroffenen Einrichtungen und Personen teilgenommen. Neben der Frauenkommission und dem Frauenbüro des Landkreises Marburg-Biedenkopf sowie der Gleichstellungskommission und dem Referat für die Gleichberechtigung von Frau und Mann der Universitätsstadt Marburg waren Vereine wie Frauen helfen Frauen, Notruf Marburg, Wildwasser und der Deutsche Kinderschutzbund sowie Vertreter von Justiz, Staatsanwaltschaft, Polizei, Medizin und Behörden beteiligt.
Der Arbeitskreis möchte den Betroffenen interessengerechter helfen. Auch soll das Thema "Gewalt gegen Frauen und Kinder" in die Öffentlichkeit gebracht werden.
Seit dem 2. Januar ggilt in Deutschland das GewalStschutzgesetz, das Opfer von häuslicher Gewalt besser schützen soll. Die Hessische Landesregierung hat am 29. August das "Wegweisungsgesetz" verabschiedet. Danach kann die Polizei gewalttätige Mitglieder in einer häuslichen Gemeinschaft der Wohnung verweisen und Kontakt- oder Näherungsverbote aussprechen. Derartige Gewalttätigkeiten sind jetzt Straftaten, die von Amtswegen verfolgt werden.
Zunächst will sich der neue Arbeitskreis mit dem Begriff "Gewalt" und seiner Bedeutung beschäftigen, um dann in die konkrete Arbeit einzusteigen.


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